Verpackung & Regulierung

PPWR: Anforderungen an Verpackungen verstehen

Die EU-Verpackungsverordnung verändert, wie Unternehmen mit Verpackungen umgehen müssen.
Wir zeigen, worauf es jetzt ankommt.

Was Unternehmen jetzt wissen müssen

PPWR gilt seit 2025

Die Verordnung ist seit Februar 2025 in Kraft. Erste Anforderungen werden ab 2026 verbindlich.

Umsetzungszyklen dauern Jahre

Verpackungen lassen sich nicht kurzfristig anpassen. Entscheidungen wirken langfristig. PPWR-Konformität herzustellen ist ein Prozess.

Nachweise werden eingefordert

Kunden und Partner erwarten zunehmend dokumentierte Compliance.

Die EU-Verpackungsverordnung – was sie bedeutet

PPWR steht für „Packaging and Packaging Waste Regulation“ – die EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Die PPWR ersetzt die bisherige Richtlinie und schafft erstmals einheitliche, direkt geltende Anforderungen für Verpackungen in der EU.

Sie betrifft nicht nur Materialien, sondern auch Dokumentation, Kennzeichnung und Verantwortlichkeiten im Unternehmen.


Wichtig:
Viele Anforderungen werden schrittweise umgesetzt – mit steigender Relevanz für Unternehmen.

Dazu gehören z.B.:

Wichtige Einordnung

In der Praxis zeigt sich, dass die größte Herausforderung nicht in einzelnen Anforderungen liegt – sondern in der richtigen Einordnung.
Unternehmen übernehmen häufig mehrere Rollen gleichzeitig – mit unterschiedlichen Pflichten.

Genau hier entstehen die meisten Unsicherheiten.

 

Die Frage ist dann z.B.: „Sind wir Erzeuger, Lieferant oder Hersteller?“

Klares Rollenverständnis ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der PPWR.

Welche Unternehmen betroffen sind – und warum die Rolle entscheidend ist

Die PPWR betrifft alle Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen oder nutzen – unabhängig von Branche oder Größe.

Dazu zählen unter anderem Unternehmen, die Verpackungen herstellen, verwenden, importieren oder vertreiben.

Gleichzeitig nehmen sie unterschiedliche Rollen im System ein, zum Beispiel als Erzeuger, Lieferant oder Händler.


Entscheidend ist:
Pflichten ergeben sich nicht aus dem Namen eines Unternehmens, sondern aus seiner Funktion im System.

Viele Unternehmen haben ihre Rolle aktuell noch nicht eindeutig zugeordnet – mit direkten Auswirkungen auf Anforderungen und Verantwortung.


Dazu zählen unter anderem Themen wie Dokumentation, Kennzeichnung und Nachweisführung.

Wer seine Rolle nicht klar einordnet, unterschätzt schnell den eigenen Handlungsbedarf.

Wie stark Ihr Unternehmen betroffen ist, hängt entscheidend von Ihrer Rolle im System ab.
Und genau das bestimmt, welche Anforderungen jetzt konkret auf Sie zukommen.

Was die PPWR jetzt für Unternehmen bedeutet

Die neuen Anforderungen betreffen nicht nur einzelne Verpackungen, sondern ganze Prozesse im Unternehmen.

 

Viele Fragestellungen reichen von der Einordnung bis zur Umsetzung – und betreffen mehrere Bereiche gleichzeitig.


Ohne strukturiertes Verständnis wird es schnell komplex und aufwendig.

Thomas von Libre Packaging auf einer Fachmesse – Experte für nachhaltige Verpackungslösungen im persönlichen Gespräch mit Unternehmen. Messe Fachpack
Thomas Linke, Experte für PPWR-konforme Verpackungslösungen

PPWR strukturiert angehen

Als Umsetzungspartner für Verpackungslösungen sehen wir täglich, wie komplex die Anforderungen der PPWR in der Praxis werden.

Deshalb haben wir gemeinsam mit l.i.d. ein Angebot entwickelt, das Praxis und strukturierte Weiterbildung verbindet.

So erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um Anforderungen richtig einzuordnen und nächste Schritte sicher zu planen.

 

Ideal für Unternehmen, die sich frühzeitig und strukturiert vorbereiten möchten.

Der Einstieg erfolgt über eine kompakte, praxisnahe Schulung.

Stabile Industrieverpackung auf Holzpalette mit Libre Packaging Logo – nachhaltige Verpackungslösungen für Transport und Lagerung. Libre Packaging Verpackungslösungen für Unternehmen setzt auf Multimateriallösungen, die auch effiziente Einwegverpackungen umfassen

Häufige Fragen zur PPWR

Gilt die PPWR auch für B2B-Verpackungen?

Ja. Die PPWR gilt für alle Verpackungen, die auf dem EU-Markt in Verkehr gebracht werden – unabhängig davon, ob es sich um Konsumgüter- oder Industrieverpackungen handelt.

Es gibt z.B. den Erzeuger. Der Erzeuger verantwortet das Verpackungsdesign. Aber auch der Herstellerbegriff ist von Bedeutung.

Die PPWR ist seit 2025 in Kraft und wird schrittweise umgesetzt. Erste Anforderungen gelten bereits ab 2026, weitere folgen in den kommenden Jahren.

Nicht sofort – aber Unternehmen sollten frühzeitig verstehen, welche Anforderungen auf sie zukommen, um rechtzeitig reagieren zu können.